Leistungen für Beteiligte
- Wir organisieren Veranstaltungen zum Wissensaustausch im Bereich Barrierefreiheit auf Arbeitsebene
- Wir erstellen eine Übersicht über vorhandene Angebote und Kontaktadressen in Teltow-Fläming
- Wir führen Fortbildungen und Schulungen zu aktuellen Themen durch
Themen für Betroffene
- Vermittlung neutraler, kompetenter Informationen rund um barrierefreies Bauen, Wohnen und Leben
- Kontaktvermittlung zu Handwerksbetrieben mit entsprechender Erfahrung
- Informationen zu den Möglichkeiten eines barrierefreien Umbaus
Netzwerkpartner in der Region
Die Koordinierungsstelle arbeitet mit einem breiten Netzwerk von Partnern in Teltow-Fläming zusammen. Eine kompakte Übersicht der Region bieten wir auch als PDF-Download an.
Ludwigsfelde
Jüterbog
Zossen
Landkreisweite Angebote
Dahme-Spreewald & Teltow-Fläming
Übersichtskarte der Netzwerkpartner
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Netzwerktreffen — Rückblick
1. Netzwerktreffen 2022
Bericht zum 1. Netzwerktreffen der Koordinierungsstelle Barrierefrei Teltow-Fläming 2022
Am 29.03.2022 fand von 16:00 bis 18:00 Uhr Waldidyll in Luckenwalde das erste Netzwerktreffen der Koordinierungsstelle Barrierefrei Teltow-Fläming statt. Die Veranstaltung wurde unter Einhaltung der zu diesem Zeitpunkt geltenden Corona-Schutzmaßnahmen durchgeführt.
Trotz der pandemiebedingten Einschränkungen der vergangenen Jahre war das Netzwerktreffen mit insgesamt 22 Teilnehmenden sehr gut besucht. Eingeladen waren Akteurinnen und Akteure aus verschiedenen Bereichen, die sich mit barrierefreiem Bauen, Wohnen und Leben befassen. Ziel der Veranstaltung war es, den fachlichen Austausch wieder aufzunehmen, Netzwerke zu stärken und aktuelle Informationen zu vermitteln.
Nach der Begrüßung erfolgte die Vorstellung sowie Weiterführung der Arbeit der Koordinierungsstelle Barrierefrei (KOSTBAR). Im Anschluss wurde das Fachthema „Umsetzung baulicher Maßnahmen im Zuge des Pflegebedarfs" behandelt. Dazu stellte die Dozentin, Dipl.-Ing. Architektin Frau Rau, eine Arbeitshilfe für Beratungsstellen vor, die praxisnahe Unterstützung bei entsprechenden Fragestellungen bietet. Eine Fragerunde ermöglichte den Teilnehmenden einen intensiven fachlichen Austausch.
Nach einer kurzen Pause informierte Herr Illner von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) über aktuelle Fördermöglichkeiten im Bereich barrierefreies Bauen und Wohnen. Abschließend wurden Informationen zum Sozialatlas vorgestellt, der als wichtiges Instrument zur Orientierung über soziale Angebote im Landkreis dient.
Das Netzwerktreffen bot den Teilnehmenden eine wertvolle Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung. Die positive Resonanz und die gute Beteiligung unter Corona-Bedingungen unterstreichen den Bedarf an weiteren Veranstaltungen dieser Art.
Gefördert durch das Land Brandenburg (MSGIV) und den Pakt für Pflege.
2. Netzwerktreffen 2022
Zweites Netzwerktreffen 2022 zu den Themen barrierefreies Bauen, Wohnen und Leben
Am 23. Juni 2022 fand das zweite Netzwerktreffen der „Koordinierungsstelle Barrierefrei Teltow-Fläming“ im Kreistagssaal der Kreisverwaltung Teltow-Fläming in Luckenwalde in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Gesundheitsdienstleister der Kreishandwerkerschaft Teltow-Fläming statt.
Die Veranstaltung konzentrierte sich auf Angebote der Region Zossen. Die Vorstellungen trugen dazu bei, einen kleinen Einblick zu schaffen, welche Anlaufpunkte es weitläufig im Bereich Barrierefreiheit bereits in der Umgebung Zossen gibt und luden dazu ein, sich auszutauschen und ggf. neue Kontakte zu knüpfen.
Den Teilnehmenden stellte sich als erstes der „Behinderten Politische Stammtisch Zossen“ durch die ehrenamtliche Mitwirkende Frau Marie Poltzien vor.
Themen waren hierbei u.a. Diskriminierung Behinderter und Bevormundung Behinderter durch Angehörige. Im Anschluss wurden Angebote der Stadt Zossen vorgestellt. Dazu gehören unter anderem der Tanz der Erinnerungen, die Plauderecke und das Zossener Pflegenetzwerk.
Herr und Frau Malten sind das Herzstück des Unternehmens „Deine Pflegebegleiter“. Frau Malten berichtete von den umfangreichen Angeboten, die sie für Pflegende und Pfleger anbieten, sowie dem zunehmend großen Problem an fehlendem Personal in der Pflegebranche.
Die vielfältigen Angebote der „Alltagsbegleiter – Lott & Dehnicke GmbH“ aus Dahme/Mark wurden durch Frau Anja Lott berührend u.a. durch ihre eigenen Erfahrungen vorgestellt. Zu einem wichtigen Thema zählt auch die Schaffung mentaler Hilfsangebote für Pflegende.
Nach einer kurzen Pause wurden Möglichkeiten zur Vernetzung und Information zum Thema Barrierefreies Um(Bauen) vorgestellt, u. a. die Homepage der Koordinierungsgruppe „Barrierefrei“ Teltow-Fläming.
Die Behinderten- und Seniorenbeauftragte des Landkreises Teltow-Fläming, Antje Bauroth, bewarb anschließend den Sozialatlas. Dieser ermöglicht Interessierten mit wenigen Klicks eine schnelle Erstorientierung in den Bereichen Bildung, Familie, Gesundheit und Soziales.
Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war der Austausch der Teilnehmenden zu Problemen, Forderungen und Wünschen im Bereich Barrierefreiheit. Zentrale Themen waren mangelnde Entlastungsangebote, fehlendes Personal, Überforderung der pflegenden Angehörigen und Finanzierung von wohnraumanpassenden Maßnahmen.
Bei allen Diskussionen wurde der Abbau der Bürokratie bei Anträgen, mehr Zusammenarbeit der unterschiedlich zuständigen Behörden untereinander und auch der flexiblen Gestaltung von Angeboten immer wieder betont. Aus der Auflistung der Rückmeldungen der Diskussion soll eine Übersicht erstellt und an zuständige Stellen des Landes weitergeleitet werden, um im Bereich Barrierefreiheit etwas zu bewegen.
Das nächste Netzwerktreffen wird voraussichtlich im September dieses Jahres stattfinden. Bereits in den letzten zwei Jahren wurden verschiedene Fachveranstaltungen und Ausflüge rund um das Thema „Barrierefreies Bauen, Wohnen und Leben“ durchgeführt, um Menschen miteinander zu vernetzen und fortzubilden.
Unter www.kostbar-tf.de finden Sie u.a. eine Übersicht über Netzwerkpartner der "Koordinierungsstelle Barrierefrei Teltow-Fläming". Diese dient einer besseren Orientierung, welche Angebote und Beratungsstellen es im Bereich Barrierefreiheit im Landkreis Teltow-Fläming bereits gibt.
Unternehmen, die sich eintragen lassen möchten, gelangen über den Link Antrag auf Veröffentlichung (PDF) direkt zum Antragsformular.
Gefördert durch das Land Brandenburg (MSGIV) und den Pakt für Pflege.
3. Netzwerktreffen 2022
Drittes Netzwerktreffen 2022 der Koordinierungsstelle „Barrierefrei“ Teltow-Fläming
Mitte September fand das dritte Netzwerktreffen der „Koordinierungsstelle Barrierefrei Teltow-Fläming“ in Trebbin statt. Es begann mit der Besichtigung der neuen Räumlichkeiten der Tagespflege der AWO und einer behindertengerechten Wohnung mit Informationen rund um das Leben der Nutzenden.
Ganz in der Nähe befindet sich die Zentrale der mobilen häuslichen Pflege. Frau Likuski und Frau Vogt von der AWO konnten alle Fragen der Interessierten beantworten und berichteten über ihre Arbeit. Der Trebbiner Bürgermeister Thomas Berger informierte über den geplanten Bau altersgerechter barrierefreier Wohnungen in der Stadt im Jahr 2023.
Frau Feuerstake als Behinderten- und Seniorenbeauftragte der Stadt Trebbin hatte den Bahnhof Trebbin mit seinen barrierefreien Räumlichkeiten für das weitere Netzwerktreffen empfohlen. Und so trafen sich hier Akteure verschiedener Beratungsstellen zum barrierefreien Bauen und Wohnen, um sich auszutauschen.
Frau Kette als Pflegelotsin stellte die Angebote der Stadt Trebbin vor. Sie berichtete über ihre Arbeit und über Unterstützungs- und Betreuungsangebote für hilfe- und pflegebedürftige Menschen. Sie stellt nochmals klar, dass Kommunen verpflichtet sind, die spezifischen Belange von Menschen mit Behinderungen zu berücksichtigen und bestehende Diskriminierungen zu beseitigen. Dazu zeigte sie Möglichkeiten auf, wie Integration in der Gesellschaft funktionieren kann.
Dies ist oft von finanziellen Mitteln abhängig. Deshalb waren die Erläuterungen zur Drittmittelförderung von Frau Moeck vom Evangelischen Bundesverband der Diakonie Deutschland besonders interessant.
An vier Thementischen nutzten alle Teilnehmenden die Möglichkeit zum Kennenlernen und Austauschen. Es ging um Anregungen, Probleme, Wünsche und Forderungen zu den Themen Finanzen, Strukturen und Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit und Benachteiligung/Probleme Betroffener.
Die Teilnehmenden waren rege im Austausch und am Ende des Tages kamen viele Rückmeldungen, wie wichtig das Netzwerken ist, sich persönlich kennenzulernen, voneinander zu erfahren und sich dadurch gegenseitig fachlich zu unterstützen.
Die Ergebnisse der Thementische werden nun als Basis für die weitere Arbeit genutzt. Die Koordinierungsstelle wird gemeinsam mit dem Netzwerk mögliche Lösungsvorschläge erarbeiten und notwendige Handlungsempfehlungen an den Landkreis und die Gremien der Landesregierung formulieren.
Noch in diesem Jahr sind durch die „Koordinierungsstelle Barrierefrei Teltow-Fläming“ weitere Fachveranstaltungen und Ausflüge rund um das Thema „Barrierefreies Bauen, Wohnen und Leben“ geplant, um beratende Menschen miteinander zu vernetzen und fortzubilden.
Die „Koordinierungsstelle Barrierefrei Teltow-Fläming“ wird durch das Land Brandenburg – Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz und dem Pakt für Pflege – Brandenburg in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Teltow-Fläming gefördert.
Gefördert durch das Land Brandenburg (MSGIV) und den Pakt für Pflege.
1. Netzwerktreffen 2023
Erstes Netzwerktreffen 2023 der Koordinierungsstelle „Barrierefrei“ Teltow-Fläming
Am 09.05.2023 fand das 1. Netzwerktreffen der Koordinierungsstelle „Barrierefrei“ im Jahr 2023 in Rangsdorf statt. Sandra Jüngst, Angestellte der Gemeinde Rangsdorf und verantwortlich für das Projekt „Pakt für Pflege“, das vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg finanziert wird, stellte Alltagshelferprojekte und Angebote der Gemeinde Rangsdorf vor und berichtete u. a. von der eigens mit der GAG Klausdorf initiierten Ausbildung für Alltagshelfer. Diese können nach einer 30-stündigen Schulung ihre Unterstützung/Hilfe Personen ab Pflegegrad 1 in Rangsdorf und Umgebung anbieten. Eine Ausbildung ist gerade in Bezug auf Qualität, Sicherheit und die Anpassung speziell auf die Bedürfnisse der Nutzer sehr wichtig. Aktuell sind 16 Alltagshelfer aktiv in der Gemeinde unterwegs, um das wertvolle Angebot für ältere, pflegebedürftige und/oder behinderte Menschen anzubieten. Bei einem Besuch der im Rathaus befindlichen Bibliothek wurden Angebote für Ältere, insbesondere Demenzkranke, vorgestellt, die speziell angeschafft wurden. Unter anderem gibt es die Möglichkeit, sich ein Demenzradio, Memoryspiele, Hörbücher, Bücher in Großschrift oder ergonomische Übungsgeräte auszuleihen oder direkt vor Ort zu nutzen. Diskutiert wurden auch die Forderungen an die Politik, die die Koordinierungsstelle Anfang des Jahres formuliert hatte.
Gefordert werden der weitere Ausbau und die kostendeckende Finanzierung einer Kontaktstellenstruktur, eine einfache Antragstellung für Leistungen in verständlicher Sprache, eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit mit Informationen zu Angeboten, Leistungen, Beratungsstellen, Projekten, Anträgen für Betroffene und Angehörige. Übergeordnetes Ziel ist der Erhalt bzw. die Wiederherstellung der Selbst- und Eigenständigkeit. Dies wird erreicht durch haushaltsnahe Versorgung, Wohnraumanpassung, gezielte Angebote und öffentliche Aufklärung. Dazu bedarf es einer auskömmlichen Finanzierung und alle bisherigen Unterstützungsmethoden müssen der aktuellen Kostenentwicklung angepasst werden.
Dies betrifft im Pflegebereich insbesondere den Entlastungsbeitrag, die Wohnraumanpassung, das Pflegegeld und Pflegesachleistungen, Fahrtkostenzuschlag und Verhinderungspflege. Es gibt zu wenige Anbieter für entlastende Angebote, die mit den Pflegekassen abgerechnet werden können. Die Zugangsvoraussetzungen für potenzielle Dienstleistende müssen erleichtert und eine vereinfachte Form der Abrechnung eingeführt werden.
Generell wird eine umfassende Pflegereform immer notwendiger. Die ausufernde Bürokratie in der Antragstellung zu den einzelnen Budgets verstehen die Menschen nicht mehr.
Beim regen Austausch der Teilnehmenden gab es viele Verabredungen zur gegenseitigen Vernetzung und Unterstützung. Das nächste Netzwerktreffen wird in Ludwigsfelde für den Herbst geplant.
Koordinierungsstelle „Barrierefrei“ Teltow-Fläming, Nadine Möhle
Gefördert durch das Land Brandenburg (MSGIV) und den Pakt für Pflege.
2. Netzwerktreffen 2023
Bericht vom 2. Netzwerktreffen der Koordinierungsstelle „Barrierefrei“ Teltow-Fläming – 22.08.2023
Am 22. August 2023 fand das 2. Netzwerktreffen im Jahr 2023 in Ludwigsfelde im Gemeindezentrum der ev. Kirche St. Michael im Margeritenweg der Koordinierungsstelle „Barrierefrei“ Teltow-Fläming statt.
Vilma Trempler der Koordinierungsstelle Barrierefrei begrüßte die Teilnehmer des Netzwerktreffens in Ludwigsfelde. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Vorstellung von Projekten in Ludwigsfelde sowie Informationen zur Arbeit des Projektes „Pflege vor Ort“. Kerstin Bornholt, Projektleiterin von „Pflege vor Ort“, präsentierte die Arbeit ihres Teams und informierte über die Unterstützungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige und ältere Menschen in Ludwigsfelde. Sie erläuterte die Ziele des Projektes, wie zum Beispiel die Stärkung der Selbsthilfe und die Förderung der Teilhabe älterer Menschen am gesellschaftlichen Leben. Ines Krieg stellte das Rollatortrainings-Angebot vor. Das Training soll älteren Menschen helfen, sich sicher mit Rollatoren in der Öffentlichkeit zu bewegen und so ihre Mobilität zu erhalten. Darüber hinaus stellte Bea Westerbarkei das Ehrenamt-Projekt „Gesundheitsbuddys“ vor. Das Projekt soll die Gesundheit und das Wohlbefinden älterer Menschen fördern, indem ehrenamtliche Helfer dabei unterstützen, einen gesunden Lebensstil zu führen und regelmäßige Bewegung in den Alltag zu integrieren. Kerstin Bornholt berichtete auch von der Seniorenwoche 2023. Dabei wurden eine Woche lang eine Vielzahl von Aktivitäten und Veranstaltungen für ältere Menschen in Ludwigsfelde angeboten. Henrike Weber, Regionalvertreterin des Sozialverbands Deutschland (VdK), informierte über die Arbeit des Verbands und die Unterstützungsmöglichkeiten für ältere Menschen. Sie erläuterte die Ziele des VdK, wie zum Beispiel die Förderung der sozialen Gerechtigkeit und die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. Zum Schluss des Treffens wurden noch verschiedene Themen besprochen, wie Fallbeispiele, sowie die Planung des 2. Halbjahres 2023 der Koordinierungsstelle, die Aussichten für das Jahr 2024 und neue Ideen für zukünftige Projekte.
Das Treffen war eine Gelegenheit für alle Beteiligten, sich über die Arbeit und die Möglichkeiten der Koordinierungsstelle Barrierefrei auszutauschen und zu informieren.
Nadine Möhle – Koordinierungsstelle Barrierefrei Teltow-Fläming
Gefördert durch das Land Brandenburg (MSGIV) und den Pakt für Pflege.
3. Netzwerktreffen 2023
Koordinierungsstelle Barrierefrei Teltow-Fläming zum Netzwerktreffen in Baruth
Wer alt wird, hat häufig mit gesundheitlichen Einschränkungen zu kämpfen, und nicht selten führt dies zur Beantragung eines Pflegegrades. Das bedeutet eine besondere Situation für Betroffene und ihre Angehörigen. Es ist notwendig, eine umfassende Beratung zu verschiedenen Themen wie der Anpassung des Wohnraumes, um weiterhin im häuslichen Umfeld leben zu können, zu finanziellen Leistungen von Kranken- und Pflegekassen, zur Betreuung, Tagespflege oder einer Unterbringung im Seniorenheim zu erhalten.
Mit diesen Themen beschäftigen sich die Städte und Gemeinden im Landkreis Teltow-Fläming, um ein entsprechendes Beratungs- und Unterstützungsangebot zu schaffen. Es gibt „Kümmerer“, „Pflegekoordinatoren“ oder „Pflegelotsen“, die als Ansprechpartner und Organisatoren unterwegs sind. So vielfältig wie die Bezeichnungen sind auch die Träger und die Angebote, die mit viel Engagement auf den Weg gebracht werden.
Die Koordinierungsstelle Barrierefrei Teltow-Fläming bringt diese Akteure zusammen, damit sie sich über ihre Arbeit austauschen und gegenseitig unterstützen können. So fand Ende November das dritte Netzwerktreffen im Schlosssaal in Baruth statt. Das Gebäude ist barrierefrei und somit ein passender Treffpunkt für das Netzwerk.
Auch die Stadt Baruth hat ein tolles Angebot. Herr Kreutzmann stellte das Beratungsmobil vor, das seit September mittwochs an drei Orten im Umkreis der Stadt unterwegs ist und Pflegeberatung anbietet. Das Beratungsmobil war früher ein Rettungswagen und wird nun von der AWO betrieben. Frau Schäfer ist mit dem Mobil unterwegs und erklärt, dass sie Bürgern Unterstützung und Beratung zur Pflege anbietet und bei Anträgen behilflich ist. Noch sind die Anfragen überschaubar, aber mit steigender Bekanntheit soll sich das ändern.
Die Netzwerkpartner der Koordinierungsstelle Barrierefrei Teltow-Fläming wollen nicht nur reden, sondern auch etwas bewegen. Deshalb nutzen sie die Erfahrungen aus der eigenen alltäglichen Arbeit, um konkrete Forderungen an die Politik, den Landkreis und das Land Brandenburg zu formulieren. In der älteren Bevölkerung gibt es inzwischen viele Fälle der Vereinsamung und Isolation. Oft sind es Befürchtungen wie „Was sollen die anderen denken?“, die Betroffene davon abhalten, Hilfe und Unterstützung zu suchen.
Prävention, Information und Aufklärung über regionale Hilfsangebote werden 2024 die Arbeit des Netzwerks bestimmen.
Vilma Trempler – Koordinierungsstelle Barrierefrei Teltow-Fläming
Gefördert durch das Land Brandenburg (MSGIV) und den Pakt für Pflege.
1. Netzwerktreffen 2024
Erstes Netzwerktreffen 2024 der Koordinierungsstelle „Barrierefrei“ Teltow-Fläming
Hindernisse beseitigen – Lebensqualität steigern
Am 13. März 2024 fand im Evangelischen Gemeindezentrum Blankenfelde-Mahlow das 1. Treffen im Jahr 2024 der Koordinierungsstelle „Barrierefrei“ Teltow-Fläming statt.
Zu Beginn stellte sich Frau Berndt von der VS-Bürgerhilfe Blankenfelde-Mahlow vor und präsentierte die vielfältigen Dienstleistungen und Unterstützungsmöglichkeiten, die ihre Organisation speziell für Senioren in der Gemeinde anbietet.
Im Anschluss daran erfolgte eine Vorstellung des Evangelischen Gemeindezentrums durch Diakon Hartmann und seiner Arbeit mit Senioren. Dabei wurden nicht nur die vorhandenen Angebote und Veranstaltungen vorgestellt, sondern auch auf die Wanderausstellung „Demensch“ hingewiesen, die aktuell dort gastiert. Die Cartoons von Peter Gaymann zeigen auf humorvolle Weise Alltagssituationen von Menschen mit Demenz. Das Thema Demenz soll durch diese Ausstellung in die Mitte der Gesellschaft gebracht werden.
Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Präsentation von Frau Weber des VdK-Sozialverbands Berlin/Brandenburg, die über sozialrechtliche Beratung informierte. Die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich über soziale Rechte und Unterstützungsmöglichkeiten auszutauschen, wurde von den Teilnehmenden sehr geschätzt.
Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war auch die Vorbereitung der bevorstehenden Netzwerkkonferenz, bei der Forderungen an die Politik, den Landkreis und das Land Brandenburg formuliert werden sollen. Die Diskussion über mögliche Schwerpunkte und Ziele der Konferenz war geprägt von einem breiten Konsens über die Notwendigkeit einer verbesserten Barrierefreiheit und Pflegeinfrastruktur in der Region.
Insgesamt war das Treffen der Koordinierungsstelle „Barrierefrei“ Teltow-Fläming eine rundum vielfältige Veranstaltung mit regem Austausch und wertvollen Informationen zum Thema Barrierefreiheit und Pflege. Es zeigte sich einmal mehr, wie wichtig es ist, verschiedene Akteure und Organisationen zusammenzubringen, um gemeinsam an Lösungen für eine inklusive Gesellschaft zu arbeiten.
Wir danken allen Teilnehmenden für ihr Engagement und freuen uns auf weitere konstruktive Zusammenarbeit in der Zukunft.
Text und Bild: N. Möhle
Gefördert durch das Land Brandenburg (MSGIV) und den Pakt für Pflege.
Fachkonferenz „Barrierefreies Bauen und Wohnen“ (01.07.2024)
Fachkonferenz „Barrierefreies Bauen und Wohnen“
Veranstaltet wurde die Konferenz von der Koordinierungsstelle „Barrierefrei“ Teltow-Fläming am 01.07.2024 und fand in den einladenden, barrierefreundlichen Räumlichkeiten der „Goldenen 33“ in Luckenwalde statt.
Der Tag begann mit wissenswerten Fachvorträgen zu unterschiedlichen Themen, wie zum Beispiel dem Vortrag von Architektin Frau Rau zum Thema „Barrierefreiheit im Wohnungsbau – Neubau und Gebäudebestand“. Herr Asmus als Landesseniorenbeauftragter des Landes Brandenburg informierte über die aktuellen Seniorenpolitischen Leitlinien. Fördermöglichkeiten wurden durch die ILB und die IKK BB vorgestellt, sowie Informationen zur Antragstellung bei Krankenkassen und zum Heilmittelkatalog. Angebote des Landkreises wurden im Hinblick auf barrierefreies Bauen durch Frau Bauroth und Frau Kutzner vorgestellt und gaben Stellungnahmen zum Thema Pflege - Pflege vor Ort ab.
Im Laufe des zeitigen Nachmittages folgte zum Thema Pflege noch eine Gesprächsrunde an dem sich verschiedene Akteure beteiligten und austauschten.
Zur Mittagspause konnte sich vernetzt werden, während die Info-Stände verschiedener Akteure besucht werden konnten. Am Nachmittag gab es die Möglichkeit, das Ein- und Aussteigen mit einem Rollator oder Rollstuhl am Bus unter fachkundiger Anleitung zu üben und sich mit dem Busfahrer von VTF und einem Trainer der Verkehrswacht auszutauschen.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Besuch der barrierefreien Ausstellungsräume der Wohnungsgesellschaft mbH „DIE LUCKENWALDER“, in dem die Gäste barrierefreie Wohnungslösungen ausprobieren und erleben konnten.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie Mitwirkenden für diesen erfolgreichen Tag!
Gefördert durch das Land Brandenburg (MSGIV) und den Pakt für Pflege.
Exkursion Musterwohnung SelmA (23.09.2024)
Bericht über die Exkursion der Koordinierungsstelle Barrierefrei Teltow-Fläming am 23.09.2024 nach Rathenow zur Musterwohnung SelmA
Die Teilnehmer der Exkursion erhielten eine fachkundige und beratende Besichtigung der Musterwohnung, einschließlich der Vorstellung von Alltagshilfen und der Möglichkeit, diese zu befühlen und auszuprobieren.
Die Musterwohnung SelmA (Selbstständig leben mit Alltagshilfen) ist eine technikunterstützte, barrierearme Wohnung, die mit nützlichen „technischen Alltagshilfen“ ausgestattet ist, welche das selbstbestimmte und möglichst lange Wohnen in den eigenen vier Wänden unterstützt. Die Wohnung wird vom Sozialamt des Landkreises Havelland in Kooperation mit der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Rathenow (KWR) unterhalten.
Nadine Möhle - Koordinierungsstelle Barrierefrei Teltow-Fläming
Gefördert durch das Land Brandenburg (MSGIV) und den Pakt für Pflege.
Produktschulung Wittenberg (28.10.2024)
Bericht Produktschulung - 28.10.2024 (Schulungstermin laut Text: 18.10.2024)
Die Koordinierungsstelle „Barrierefrei“ Teltow-Fläming besuchte am 18.10.2024 die erfahrene Beraterin Frau Manuela Tampe (u.a. Vorsitzende des Seniorenbeirates Niedergörsdorf) zu einer Produktschulung - im Bereich barrierefrei/-armes Planen/Bauen im TOOM-Baumarkt in Wittenberg.
Es war bereichernd zu erfahren welche Produkte es in Baumärkten von TOOM zu erwerben gibt. Zudem in wieweit die Pflegekassen Kosten übernehmen, was zu beachten ist und das über die Berater und Handwerkskoordinatoren in Zusammenarbeit mit geschulten Handwerksbetrieben in Kooperation von Anfang bis Ende eines Umbaus (ob Bad, Küche und Co.) Hilfe und Umsetzung zur Verfügung steht.
Text und Foto: N. Möhle
Gefördert durch das Land Brandenburg (MSGIV) und den Pakt für Pflege.
2. Netzwerktreffen 2024
Zweites Netzwerktreffen 2024 der Koordinierungsstelle „Barrierefrei“ Teltow-Fläming
Ein Ort der Begegnung: Seniorenarbeit im Fläming Haus und ein inspirierendes Netzwerktreffen
In der idyllischen Flämingperle in Niedergörsdorf fand am 28.11.2024 das zweite Netzwerktreffen der Koordinierungsstelle „Barrierefrei“ im Landkreis Teltow-Fläming statt. Mit viel Engagement und einer Fülle an Informationen erlebten die Teilnehmenden einen bereichernden Nachmittag, der nicht nur neue Impulse für die Arbeit mit Senioren setzte, sondern auch Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten des Fläming Hauses bot.
Das Fläming Haus – Eine Perle für Senioren und Familien
Das Fläming Haus, gelegen in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Schule, beeindruckte die Teilnehmenden mit seiner Vielseitigkeit. Unter der fachkundigen Führung von Frau Heimke wurde das Haus als ein Ort der Begegnung und Unterstützung vorgestellt. Besonders hervorzuheben sind die liebevoll gestalteten Räumlichkeiten: Von der Kita mit 20 Plätzen über den modernen Veranstaltungsraum bis hin zur einladenden Gemeinschaftsküche, die allen Besuchern offensteht.
Ein Highlight des Rundgangs war der weitläufige Garten mit Terrasse, der nicht nur als Rückzugsort dient, sondern auch für Veranstaltungen unter freiem Himmel genutzt werden kann. Doch das Fläming Haus bietet weit mehr: Als Sozialstation liegt der Schwerpunkt auf der Pflege und Betreuung von Senioren, insbesondere Menschen mit Demenz. Mit 12 Tagespflegeplätzen und einem breiten Angebot an Aktivitäten wie Singen, Malen, Spielenachmittagen und Biografiearbeit wird nicht nur die Selbstständigkeit gefördert, sondern auch aktiv der Vereinsamung entgegengewirkt.
Besonders charmant: Am Haus leben auch Tiere wie Katzen, Hühner, Schafe und Kaninchen, die hier eine Art Gnadenhof gefunden haben. „Hier ist jeder willkommen, und die familiäre Atmosphäre macht den Aufenthalt so besonders“, betonte Frau Heimke.
Rückblick auf die Netzwerkarbeit 2024
Nach dem Rundgang war es Zeit, die Erfolge und Schwerpunkte der Netzwerkarbeit 2024 zu beleuchten. Von der Ausstellung „Demensch“ bei der ersten Netzwerksitzung im Gemeindezentrum Blankenfelde bis hin zur Fachkonferenz zum barrierefreien Bauen und Wohnen sowie die Exkursion in technikunterstützte Wohnungen wurde deutlich, wie engagiert das Netzwerk für die Bedürfnisse älterer Menschen eintritt. Besonders der Fokus auf Barrierefreiheit und innovative Lösungen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter stieß auf großes Interesse bei den Beratenden.
Die Fachkonferenz „Barrierefrei Bauen und Wohnen“ im Juli war ein Meilenstein, bei dem Architekten, Gesundheitsdienstleister und Förderstellen praktische Lösungen und Unterstützung für seniorengerechtes Wohnen vorstellten. Auch der Besuch der Musterwohnung „SelmA“ in Rathenow, die mit Alltagshilfen und technischer Unterstützung ausgestattet ist, zeigte eindrucksvoll, wie Lebensqualität im Alter gesteigert werden kann.
Blick in die Zukunft: Planung für 2025
Im abschließenden Austausch wurden Themen und Projekte für das Jahr 2025 diskutiert. Neben der Weiterführung bestehender Initiativen sollen vor allem Öffentlichkeitsarbeit und die Entwicklung einer Checkliste für die Schaffung von Wohnberatungsstellen in den Fokus rücken. Auch kulturelle Veranstaltungen und barrierefreie Mobilität sowie die Beschäftigung mit dem Thema barrierefreie Gestaltung von Bahnhöfen wurden angeregt.
Besonders berührend sind zum Beispiel Angebote wie die von der Projektkoordinatorin Pflege vor Ort der Stadt Ludwigsfelde, Frau Bornholt, die zu einer Kinoveranstaltung mit dem Film „Als ich mal groß war“ am 05. Dezember ins Klubkino in Ludwigsfelde einlud – eine Hommage an Kindheitsträume und deren Verwirklichung.
Ein Fazit voller Inspiration
Das Treffen im Fläming Haus war ein voller Erfolg. Es zeigte, wie wichtig Begegnungsstätten wie dieses sind, die nicht nur praktische Unterstützung bieten, sondern auch Raum für Gemeinschaft und Lebensfreude schaffen. Das Engagement der Netzwerkpartner und die herzliche Atmosphäre des Hauses hinterließen bleibende Eindrücke.
Wer das Fläming Haus noch nicht kennt, sollte unbedingt einen Besuch einplanen – sei es für Veranstaltungen, ein Gespräch mit den engagierten Mitarbeitern oder einfach, um die besondere Stimmung dieses einzigartigen Ortes zu erleben.
V. Trempler
Gefördert durch das Land Brandenburg (MSGIV) und den Pakt für Pflege.
1. Netzwerktreffen 2025
Erstes Netzwerktreffen 2025 der Koordinierungsstelle „Barrierefrei“ Teltow-Fläming
Netzwerk in Dahme: Miteinander für Teilhabe, Pflege und Lebensqualität
„Nur gemeinsam können wir die Herausforderungen unserer Region meistern.“ – Mit diesen Worten eröffnete Amtsdirektor David Kaluza das jüngste Netzwerktreffen am 02.04.2025 in Dahme/Mark. Schon in seinem Grußwort machte er deutlich, dass er die Anliegen der Seniorinnen und Senioren sowie die Bedeutung der Barrierefreiheit, Pflege und Teilhabe sehr ernst nimmt.
Die Atmosphäre im Saal war geprägt von offenem Austausch und dem Gefühl, gemeinsam etwas bewegen zu können. Frau Trempler begrüßte die Teilnehmenden und leitete durch ein vielfältiges Programm, das eindrucksvoll zeigte, wie breit die Themen im Netzwerk gefächert sind.
Vielfalt an Themen – ein Ziel: Lebensqualität im Alter
Frau Holz vom Behindertenverband Dahme e. V. und Frau Roth, Vorsitzende des Seniorenbeirates, berichteten von ihren Projekten – von barrierefreien Stadtrundgängen bis hin zur Bedeutung von Begegnungsorten. Frau Gottwald aus Niederer Fläming erinnerte daran, wie dringend finanzielle Unterstützung gebraucht wird, während sie gleichzeitig die schwierige ärztliche Versorgung im ländlichen Raum ansprach.
Ein greifbares Beispiel für Unterstützung im Alltag brachte Frau Krippstädt, die die Arbeit der AWO Sozialstation Dahme vorstellte.
Blick in die Zukunft: Pflege mit neuen Konzepten
Mit Zahlen, Fakten und zugleich neuen Ideen stellte Frau Kutzner den Pakt für Pflege im Landkreis Teltow-Fläming vor. Besonders das Modellprojekt „Präventive Hausbesuche ab 2025“ fand großes Interesse, ebenso der Sozialatlas des Landkreises, der vorhandene Angebote transparent macht und damit Betroffenen wie Fachkräften Orientierung gibt.
Mobilität als Schlüssel zur Teilhabe
Wie wichtig Beweglichkeit im Alter ist, zeigte Herr Schwendler von der Verkehrswacht. Mit Fahrsicherheitstrainings und Rollatorübungen leisten sie praktische Beiträge dazu, dass Seniorinnen und Senioren selbstständig und sicher unterwegs bleiben können. Kurse für ein entsprechendes Training sind über die Verkehrswacht buchbar.
Raum für Austausch und neue Ideen
In der Pause wurde angeregt diskutiert – persönliche Gespräche stärkten die Kontakte zwischen den Netzwerkpartnern. Auch neue Impulse kamen hinzu: Anja Lott berichtete über das Projekt „Kümmern im Verbund“, während Frau Bauroth auf die Veranstaltung zum Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung und die Aktualisierung der seniorenpolitischen Leitlinien am 13. Mai 2025 hinwies.
Gemeinsame Planung
Für die kommenden Monate wurden konkrete Schritte vereinbart: die Entwicklung einer Checkliste zur Einrichtung von Wohnberatungsstellen sowie eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit und Social-Media-Präsenz, um die Themen noch sichtbarer zu machen.
Zum Abschluss fasste Frau Trempler zusammen, was den Geist des Treffens ausmachte: „Dieses Netzwerk lebt davon, dass wir uns gegenseitig informieren, Erfahrungen teilen und neue Ideen aufgreifen. Nur so können wir die Lebensqualität der Menschen in unserer Region verbessern.“
Das Treffen hat einmal mehr gezeigt: Die Herausforderungen sind groß – aber das Engagement und die Zusammenarbeit im Netzwerk sind noch größer.
Gefördert durch das Land Brandenburg (MSGIV) und den Pakt für Pflege.
Produktschulung Jüterbog (20.06.2025)
Bericht Produktschulung - 20.06.2025
Am 20. Juni 2025 fand im toom-Baumarkt Jüterbog eine Produktschulung zum Thema hilfestellende Produkte im Wohnumfeld statt. Es war bereits die zweite Produktschulung dieser Art – nach einer erfolgreichen ersten Veranstaltung – und diesmal wurde Jüterbog als Standort gewählt.
In einer kleinen, aber sehr engagierten Runde konnten die Teilnehmenden wertvolle Einblicke in Anwendungsmöglichkeiten und technische Hintergründe verschiedenster Produkte gewinnen.
Unter der fachkundigen Leitung von Frau T wurden unter anderem Hilfsmittel, bodengleiche Duschen, Toiletten und Keramiken, Badmöbel, Fußbodenlösungen sowie barrierearme Türsysteme vorgestellt. Der Fokus lag dabei nicht nur auf den Produkten selbst, sondern auch auf deren praktischer Integration in alltägliche Wohnsituationen - insbesondere im Hinblick auf Barrierefreiheit und Nutzungsfreundlichkeit.
Die überschaubare Gruppengröße ermöglichte einen intensiven Austausch, direkte Rückfragen sowie gezielte Praxisbeispiele. Die Teilnehmer*innen äußerten sich positiv über die fachliche Tiefe und die praxisnahen Erläuterungen.
Ein herzliches Dankeschön gilt Frau Tampe für ihre fachliche Expertise und dem Leiter des toom-Baumarkts Jüterbog Herrn Papenroth für die Gastfreundschaft vor Ort.
Wir freuen uns bereits auf zukünftige Schulungen und Veranstaltungen – denn der persönliche Austausch bleibt einer der wertvollsten Bausteine für praxisorientiertes Wissen.
Gefördert durch das Land Brandenburg (MSGIV) und den Pakt für Pflege.
2. Netzwerktreffen 2025
Zweites Netzwerktreffen 2025 der Koordinierungsstelle „Barrierefrei“ Teltow-Fläming
Netzwerktreffen Wohnraumberatung – Rückblick und Ausblick
Beim Netzwerktreffen der Wohnraumberatung begrüßte Frau Trempler Akteure aus Beratung, Pflege, Verwaltung und Gesundheitsdienstleistungen. Im Mittelpunkt stand ein Rückblick auf die vielfältigen Exkursionen, Fachvorträge und Qualifizierungsangebote, die in den vergangenen Jahren durchgeführt wurden. Der zugehörige Feedbackbogen wird zur Rückmeldung an weitere Netzwerkpartner versendet.
Besonders hervorgehoben wurde der hohe Mehrwert des persönlichen Kontakts im Netzwerk: Fachliche Fragen lassen sich schnell, direkt und auf kurzem Wege klären. Der Erfahrungsaustausch bestätigte, dass Transparenz, Vertrauen und Vernetzung entscheidende Erfolgsfaktoren sind.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden außerdem die Checkliste zur Einrichtung von Wohnraumberatungsstellen vorgestellt sowie zentrale Themen aus dem Netzwerk gesammelt – darunter Öffentlichkeitsarbeit, regionale Informationsstrukturen, Vortragsreihen zu Krankheitsbildern und die Schulung von Handwerkern für wohnraumanpassende Maßnahmen.
Mit Blick auf 2026 ist der Aufbau regionaler Netzwerke in fünf Städten und Gemeinden geplant: Am Mellensee, Ludwigsfelde, Jüterborg, Luckenwalde und Nuthe-Urstromtal. Ziel ist eine enge Zusammenarbeit mit Kommunen, Gesundheits- und Handwerksakteuren sowie die Verbesserung regionaler Informationswege.
Weitere Informationen folgen zeitnah über die bekannten Kanäle.
Gefördert durch das Land Brandenburg (MSGIV) und den Pakt für Pflege.